Fair shoppen, macht das Spaß?

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Inspiration

Also, in meiner Jugend war „Öko“ noch ein Schimpfwort. Wir hatten da diesen Geografie Lehrer an der Schule. Jeden Tag, JEDEN Tag, auch im Winter, trug er Sandalen und blonde Locken. Er sah ein bißchen aus wie Wolfgang Petri, nur hippiemäßiger. Aber dann wird man älter, sagt Mama und Papa, man übernachtet bei einer Freundin. Aber eigentlich rennt man mit genau dieser und ihrer großen Schwester, nachts durch seine Heimatstadt, um Plakate gegen Pelz über andere Plakate zu kleben. Labert die große Liebe voll, wie schlimm das Essen von totem Tier ist und haut gern beim Sonntagsbrunch mit der Familie heraus: „Iehhh- wie kannst du Honig essen? Das ist Bienenkotze!“ Trägt eine zeitlang nur selbst gebatikte T-Shirts, Papas alte Wollpullis und mit Wasserfarbe bemalte Jeans- die wurden einfach nicht gewaschen 🙂 . Die Zeit dazwischen war aber auch mal Fast Food, Tütensuppe, Fertigbackmischungen, teure Kosmetikmarken und jede Woche shoppen. Ich weiß nicht so recht wann genau, oder was mich wieder zum umdenken gebracht hatte, aber seit ungefähr 10 Jahren geht es in kleinen Schritten zu einem bewussten Alltag. Und ich finde es wunderbar, wie viele Leute sich mittlerweile diese Gedanken machen. Das man nicht mehr komisch angesehen wird, weil man im Restaurant fleischlos isst. Zu Freunden sagt: „Das Produkt kauf ich nicht. Dafür werden in Brasilien riesige Tropenwälder abgeholzt, um neue Monokulturen anzupflanzen“- ohne ein Aussenseiter zu sein. Das Mama und Papa das vegane, indische Gericht schmeckt, was ich ihnen koche, wenn ich mal wieder zu Besuch bei ihnen bin.

Deshalb hier eine kleine Auswahl, von fairem Kaffee, ökologischer Kleidung und modernem Spenden.

Viel Freude damit und wenns euch ein bißchen inspiriert oder animiert- hach, das wär toll 🙂

Die wollen doch nur Schön machen!

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Beauty

Ich war zarte 12 Jahre alt, als ich mitten im Nordseeurlaub beschloss: ich ess kein Fleisch mehr! Das war 1991…so, jetzt könnt ihr rechnen, wie alt ich jetzt bin 🙂

Zugegeben, so ein riesiger Fan von totem Tier auf dem Teller war ich davor schon nicht, aber vielleicht spielte auch der Urlaubsort eine nicht ganz unwesentliche Rolle bei meiner entgültigen Entscheidung. Denn wir wohnten zwei Wochen auf einem Hof mit stillgelegtem Schlachthaus, von dem ich eher durch Zufall erfuhr. Mein Tennisball ploppte gerade gegen die Hauswand und rollte dann zu einem Gebäude gegenüber mit aufschiebbarem Tor. Und typisch Frau, schob ich neugierig diese blaue Tür auf und sah in eine Halle mit eisernen Haken, die von der Decke baumelten. Vom Werkzeug an den Wänden ganz zu schweigen…Ich zeigte meine Entdeckung meinem Papa, der mir dann ganz fantasievoll umschrieb, wozu all dies blinkende Metall zuständig war. Übrigens stand gegenüber des Hauses eine große Kuhherde, die jedes Mal wenn wir dort spazieren gingen, neugierig an den Zaun schlenderte und uns mit faszinierend langen Wimpern anschaute.

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Meine 5 Naturkosmetik Favoriten

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Beauty

HEY!

Wer von euch hat schon einmal ein Body Scrub selbst hergestellt, eigens gegossene Badepralinen verschenkt oder ein Duftöl gezaubert? Es existieren tausende von wundervollen Naturkosmetik Rezepten in Büchern, auf Blogs oder im Internet. Ich zeig euch in meinem vierten YouTube Video einfach mal meine 5 Lieblinge- wie das Roggenmehl Shampoo, das ich bei einer lieben Instagramerin gefunden habe. Oder anstelle einer Abschminklotion Öl wie Traubenkern- oder Avocadoäl zu nutzen. Ganz einfache Tipps. Probierts mal aus!

Kann man sich in Wolle verlieben?

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Mode

In meinem letzten Artikel übers Thema ethisches Shoppen und dem lieben Kommentar von Anne, bin ich weiter im Grübeln wo ich meine Kleidung kaufe. Es ist ja nicht so, das die Auswahl klein wäre. Über diverse Second Hand Angebote bekannter Seiten wie ebay oder Mädchenflohmarkt ist jeder von uns schon einmal gestolpert. Aber hier scheiden sich tatsächlich die Geister. Denn wenn Leute wie ich es toll finden, dort Second Hand Mode zu erstehen (wobei ich sagen muss, ich kaufe eher auf dem Flohmarkt oder im Humana vor Ort), lehnen andere diese Kaufoption strikt ab. Der Grund: wenn sie dort von jemandem etwas erwerben, nimmt der das Geld, um wieder neue Dinge zu shoppen. Und das widerspricht doch dem Gedanken der Nachhaltigkeit. Ehrlich gesagt- hier darf jeder nach seinem Gewissen und seiner Einstellung handeln. Ich bin der Meinung, toll ist, wer sich überhaupt schon mit dem Gedanken beschäftigt: zuviel, woher, aus welchen Materialien! Basta.

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